Ein Lebenszeichen…

Wir sind drin. Seit dem 20. November. In der Zwischenzeit ist viel passiert, was man unter anderem daran merkt, dass ich nicht mehr zum Baublog-Schreiben gekommen bin. Wer denkt, mit der Hausübergabe sei alles überstanden, der irrt. Denn jetzt fängt die Arbeit erst richtig an.

Ich hatte drei Wochen Urlaub und bin davon ausgegangen, dass ich in der Zeit alles mit Malervlies tapezieren und streichen könne. Pustekuchen. Zum Einzug war gerade mal ein Raum komplett fertig. Viel, viel Arbeit! Für die Wandfarbe haben wir glücklicherweise auf hochwertige Qualität gesetzt und uns für Caparol Indeko-Plus entschieden. Und unseren Boden ziert nun echtes Eichenparkett. Laut Verkäufer kann das 100 Jahre alt werden. Caparol Indeko Plus (Bild)

Unserer Tochter gefällt das auch!

Bodensee vorn (Bild)Bodensee hinten (Bild)
Leider hat es mit dem Außenputz nicht mehr hingehauen. Wir hatten einen langen, relativ warmen Herbst. (Unter 5°C darf der Putz nicht mehr angebracht werden.) Fa. Pulvermacher versprach uns ständig neue Termine, wann es denn los ginge. Nichts geschah. Erst als die Temperaturen in den Keller sackten, wollten sie unbedingt. Herr Pulvermacher sprach noch von speziellen Zusätzen für kaltes Wetter und überhaupt könne man durchaus auch unter 5°C verputzen (warum habe ich vergessen). Erst mein Anruf beim technischen Berater von BASF für Heck Multitherm-Systeme brachte endlich Klarheit: Unter 5°C darf definitiv nicht verputzt werden! Wegen der thermischen Entkoppelung durch die Außendämmung bekomme der Putz nichts von der Hauswärme ab und Zusätze für Niedrigtemperaturen gebe es für das System nicht. Seitdem ist Ruhe im Karton.

Einige Dinge liefen auch wie am Schnürchen in der letzten Zeit. So hat die Telekom unseren Anschluss pünktlich und komplikationslos umgeschaltet. Wir waren nicht einen Tag ohne Telefon und Internet. Und das obwohl wir schon seit Jahren bei der Konkurrenz unter Vertrag stehen (und auch bleiben).

Großes Lob muss ich auch der Firma KüchenAktuell aussprechen. Wir haben eine Küche zum Schnäppchenpreis erhalten (ein Verkäufer bei INNOVA sollte uns genau die Küche nachbauen – er kam nicht annähernd an den KA-Preis ran). Der Einbau erfolgte pünktlich und ohne Beanstandung. Eine zu kurz gelieferte Leiste wurde nachbestellt und ein Termin für den Einbau telefonisch und schriftlich mitgeteilt. Außerdem erhielten wir einen Tag nach dem Einbau einen Anruf und wurden zu unserer Zufriedenheit befragt. Besser geht es nicht.Küchen (Bild)Als alte Gas-Freaks kochen wir nun auf Induktion – und sind wahrhaft beeindruckt! Unser 3000W Wasserkocher ist deutlich langsamer und die Hitze ist da und weg, kaum dass wir den Regler betätigen! Klasse.

Natürlich tun sich auch nach Hausübergabe noch ein paar Mängel auf, die vorher nicht aufgefallen sind. So bemerkten die Parkettleger, dass die Fussbodenheizung nur die Hälfte unseres Wohnzimmers heizt. Und auch der Küchenboden bleibt kalt. Die Sanitärfirma Tauchert stellte fest, dass ein Stellmotor im Heizkreisverteiler offenbar defekt ist. Außerdem führt ein Kabel zu einem Stellmotor keinen Strom. Der Elektriker Herr Gr. muss also mal wieder ran. Seit drei Wochen weiß er Bescheid. Am Montag hat er nun versprochen zu kommen. Ärgerlich ist auch folgender Murks der Fa. Tauchert, die die Waschbeckenposition im Gäste-WC falsch bemessen haben. Damit müssen wir jetzt wohl leben:Tür trifft Waschbecken (Bild)Skeptisch bin ich auch bezüglich der LUNOS-Lüftung. Soviel zum Thema Wärmebrücke:LUNOS Wärmebrücke (Bild)Bei Kälte zieht es unangenehm rein. Zum Schließen nimmt man die Klappe ab und steckt sie umgedreht wieder drauf – schwierig wenn ein Schrank drunter steht und das Ding in 2,40m Höhe prangt. Außerdem sind die Lüfter aufdringlich laut und lassen sich nicht manuell abstellen.

Wir leben aktuell im absoluten Chaos. Umzugskartons stapeln sich noch meterweise. Fast alle Wände sind weniger als halbfertig. Von draußen schleppen wir täglich kiloweise Sand mit den Schuhen rein. Ein Ende ist nicht in Sicht. Trotzdem sind wir viel entspannter. Denn bei allem, was jetzt vorangeht, bestimmen wir das Tempo. Es gibt keine Deadlines mehr, bis zu denen wir etwas organisiert haben müssen. Die Wege zu Schule und (Wald-)Kindergarten sind mal eben 25km kürzer. Und meinen Arbeitsweg (mal eben 20km länger) fahre ich, wie ich es mir vorgenommen hatte, mit dem Fahrrad – und das entspannt mich auch! Es gibt nichts besseres als sich den Stress abzustrampeln.

Blower-Door-Test Nr. 2 und Hausübergabe

Nachdem wir den ersten Blower-Door-Test (BDT) nicht bestanden haben, wurde unter anderem an den Rohr-Durchgängen am Dach nachgearbeitet. Beim 2. BDT-Termin am 22.10.2013 fielen wir erneut mit fast den selben Werten durch. Die Korrektur-Maßnahmen hatten also nichts bewirkt. Zu unserer Überraschung klebte der VQC-Mann dann die LUNOS-Lüftungsanlage ab, machte erneut eine Messung und erklärte daraufhin den BDT mit einem Wert von 1,17 für bestanden! Der erste “Typ A”-Test sei der Test unter Realbedingungen und der zweite “Typ B”-Test ein Test nach Abkleben der gewollten Undichtigkeiten. Da an allen vom Dach runterführenden Verkofferungen der Rohrleitungen starke Luftströme zu messen waren, müsse HS-Solid jedoch trotz bestandenem Test nacharbeiten. Einen weiteren BDT werde es nicht geben. Man denke nun über den VQC, was man wolle. Ich kontaktierte daraufhin den Bauleiter, um ihm mitzuteilen, dass eine erfolgreiche Übergabe am Mittwoch für uns in Frage steht. Er meinte nur, wenn der BDT bestanden sei, stehe der Übergabe nichts im Wege. Wie froh war ich, dass wir beim BDT dabei waren (Als Town & Country-Bauherr erhält man bei der Übergabe nur das Zertifikat, dass der BDT bestanden ist. Prüfprotokolle werden nicht (!) ausgehändigt). So konnte ich ihn mit den Aussagen des VQC-Prüfers konfrontieren. Am Do, 24.10.2013, erfolgte somit eine erneute Öffnung des Daches an den ausgehenden Rohrleitungen. Es wurden noch ein paar Undichtigkeiten gefunden. Diese wurden unter Aufsicht unseres Baubetreuers erneut verklebt und eingeschäumt. Wir hoffen, das war’s dann. Jedem Town & Country-Bauherrn ist dringend zu empfehlen, bei den VQC-Begehungen anwesend zu sein! Nur so bekommt man je was über festgestellte Beanstandungen mit. Und man sollte bedenken, dass der VQC einem seiner wichtigsten Kunden in jedem Fall loyal sein wird.

Am Freitag, 25.10.2013, war schließlich Hausübergabe. Damit vergingen von der Einmessung (entspricht Baubeginn) bis zur Übergabe 6 Monate und 20 Tage. Wer jedoch glaubt, dass mit der Hausübergabe auch die Fertigstellung gemeint ist, irrt gewaltig: Noch am Mittwoch, 23.10.2013, erstellte ich bis tief in die Nacht hinein eine 5-seitige Mängelliste. Obwohl die fünf Seiten auch durch viele Fotos bedingt waren, war ich dennoch erschrocken, wie viel am Haus noch im Argen liegt. Am wichtigsten: Wir haben trotz mildem Wetters noch immer keinen Außenputz (+5°C notwendig). Warmwasser wurde erst diese Woche aktiviert. Die Außendämmung wurde begonnen, jedoch hat sich seit dem Tag der Hausübergabe niemand mehr blicken lassen. Für Löcher im Putz, die ich vor den Malerarbeiten noch verspachtele, und unsauber gearbeitete Ecken zahlt HS-Solid 150€ Ausgleich. Außerdem soll noch ein Fensterputzer kommen. Für alle weiteren Arbeiten gilt eine Frist bis Ende November. Bauleiter Herr S. zierte sich mit einer Fristenregelung im Übergabeprotokoll. Da man ohne Frist nicht mahnen kann, sollte das aber immer drin sein! Bei erfolgloser Mahnung lassen sich Arbeiten extern vergeben und HS-Solid muss zahlen.

Als wir wegen des zur Hausübergabe fehlenden Warmwassers uns die Vertragsstrafe vorbehalten wollten, strich uns Bauleiter S. doch glatt die vertraglich ausgeschlossenen 8 Wochen Estrich-Trocknungszeit auf’s Brot: HS-Solid liege somit noch voll in der Town & Country-Bauzeitgarantie. Moment mal! Herr Krywald, Geschäftsführer der HS-Solid hatte uns noch in einem Krisengespräch Ende Mai versichert, die 8 Wochen Trocknungszeit würden garantiert nicht (!) auf die Bauzeit aufgerechnet. Der Estrich könne nach 3 Tagen betreten werden und die Bauzeit ticke exakt sechs Monate ab Beginn der Einmessung! Als Bauherr fühlt man sich ein weiteres Mal verarscht. Die Vertragsstrafe scheint nicht mehr wert, als das Papier auf dem sie geschrieben steht.

Warum wir trotz allem die Übergabe gemacht haben? Nun, wir können endlich anfangen zu malern. Denn bis 30.11. muss das Haus innen gestrichen, die Böden verlegt und unsere alte Wohnung renoviert sein. Da das Malern vor Übergabe vertraglich ausgeschlossen ist, zugleich die Hausübergabe durch “schlüssiges Verhalten” explizit benannt wird, ist hier Vorsicht angesagt – auch wenn der Bauleiter mündlich sein OK dazu gibt.

Wir sind also noch immer nicht unabhängig von HS-Solid, aber wir fühlen uns schon mal ein wenig mehr Herr im eigenen Heim. Ich berichte, wie es weiter geht.

Blower-Door-Test

Blower-Door-Test (Bild)Heute war der VQC da, um den Blower-Door-Test durchzuführen, ein Verfahren, um die Dichtheit eines Hauses zu ermitteln. Der Blower-Door-Test ist bei KfW-Mitteln für Energie-Effizientes Bauen Vorschrift. Wir bauen ein KfW-70-Haus.

Um es kurz zu machen: Unser Haus hat den Test NICHT BESTANDEN!

Es existieren also grobe Mängel in der Abdichtung. Die Luftströme an den Fallrohrschächten im Hauswirtschaftsraum waren sogar mit der bloßen Hand zu spüren. Das ist ein sehr beunruhigendes Ergebnis.

Am Freitag sollte eigentlich Hausabnahme sein. Ein wenig hatte ich eh schon Bedenken, da weder Solarthermische Anlage, noch Warmwasserspeicher angeschlossen sind. Es gibt auch noch kein Waschbecken, keine Kloschüssel, nichts. Ein Anruf bei der zuständigen Sanitärfirma Tauchert am Montag brachte das Ergebnis, dass diese nicht über den Abnahmetermin informiert wurden. So spontan könne man die Mitarbeiter dazu nicht bereitstellen. Es stellt sich also die Frage, weiß HS-Solid über den tatsächlichen Baufortschritt überhaupt Bescheid? Oder wollte man etwa eine Abnahme machen – EGAL wie der Baufortschritt ist???

Nach dem Blower-Door-Test schrieb ich Bauleiter S., er möge mir sagen, inwieweit die Hausübergabe am Freitag in Anbetracht der zu behebenden Dichtigkeitsprobleme zu schaffen sei bzw. wann die Übergabe dann geplant sei. Er antwortete mir daraufhin, der Übergabetermin sei “wunschgemäß” auf Mittwoch den 23.10. verlegt worden. – Momentmal! “Wunschgemäß”? Ich habe mit nicht einem Wort geschrieben, dass ich einen anderen Termin haben möchte! Mein Wunsch ist ein mängelfreies Haus bei Übergabe! Und mein Wunsch ist die Einhaltung der Bauzeit, welche von HS-Solid / Town & Country großspurig als Bauzeitgarantie verkauft wird, aber schon längst nicht mehr eingehalten wird. Die Formulierung “wunschgemäß” heißt für mich, dass wieder einmal versucht wird, mir die Schuld für die Bauzeitverzögerung unterzujubeln. Als ob ich Schuld an einem nicht bestandenen Blower-Door-Test hätte!

Mein Wunsch ist auch die Fertigstellung von Dämmung und Außenputz vor dem ersten Kälteeinbruch. Ich bin gespannt, ob das noch hinhaut. Immerhin hat Fa. Pulvermacher bereits den Beginn der Arbeiten für diese Woche in Aussicht gestellt. Noch ist nichts zu sehen.

Die Türen sind da…

HS-Solid und wir haben mächtig Glück gehabt! Trotz unseres regelwidrigen und bauzeitgefährdenden Verhaltens sind – drei Tage vor Ende der offiziellen Bauzeit! – die Innentüren geliefert und eingebaut worden. Nun steht den Türzargen-abhängigen Gewerken nichts mehr im Wege: Die Sanitärfirma kann nun die Kloschüsseln gefahrlos hineintragen und befestigen. Und vielleicht hat auch der Außenputzer nur noch auf die Innentüren gewartet? Als Laie macht man sich gar nicht so klar, wie das alles so zusammenhängt.Türzargen (Bild)Innentüren (Bild)Ansonsten ist der Fliesenleger schon fleißig gewesen. Leider hat er sich nicht an meine Zeichnungen gehalten und dann doch Kreuzfuge verlegt, wo Drittelverband sein sollte. Ich frage mich, wozu ich bis tief in die Nacht Entwürfe zeichne, wenn dann doch keiner drauf guckt? Am Ende gefiel mir die Kreuzfuge am Waschbeckenkasten dann selbst besser. So gesehen ist der Schaden begrenzt. Morgen will ich mit der Firma Dietz noch einmal in Verhandlung treten. Ich habe mittlerweile ein erstes Gegenangebot für die restlichen zu fliesenden Bereiche vorliegen (Diele, Flur, HWR, Wand Gäste-WC). Mal gucken, ob wir uns noch auf einen vernünftigen Preis einigen können. Denn die Arbeit des Fliesenlegers sieht bis jetzt ordentlich aus und ich finde, wir können das gerne fortsetzen.Fliesen im Bad OG (Bild)Fliesen Badewanne (Bild)Ja, wir haben mittlerweile eine Badewanne! Und eine Duschtasse im Gäste-WC gibt es auch schon:Duschtasse (Bild)Laut Bauleiter S. soll in etwa drei Wochen die Hausübergabe erfolgen. Nun, die Town & Country Bauzeitgarantie hat HS-Solid dann zwar nicht eingehalten (Dafür wären noch drei Tage Zeit). Aber in Anbetracht des schleppenden Beginns wäre das dann durchaus noch zufriedenstellend. Wir sind gespannt…

Das Estrich-Aufheizprogramm hat bei uns übrigens nur zwei Wochen gedauert (16.9.-30.9.). Mir kommt das ein wenig kurz vor. Ich werde das mit unserem Baubetreuer besprechen.

In der Zielgeraden…

Wir befinden uns so allmählich auf den letzten Metern. Allmählich – das heißt: Eigentlich tut sich im und am Haus nicht so wahnsinnig viel und trotzdem gibt es eine Menge zu tun.

Das Aufheizprogramm für den Estrich läuft noch und der Elektriker ist immer wieder zugange (aber noch lange nicht fertig). Zwischenzeitlich hat er unser Haus ans Stromnetz angeschlossen. Dabei hat er den Baustrom unserer zukünftigen Hinterlieger abgeklemmt, weil die angeblich nicht gleichzeitig noch an unserer Hausanschluss-Säule angeklemmt bleiben können. So ganz habe ich nicht verstanden, wo das Problem liegt. Nur leider hat das für Verstimmungen mit den Hinterliegern geführt, die deswegen einen Baustopp hatten. Was niemals unsere Absicht war.

Mit der Telekom gibt es ein Problem, da der Straßen-Anschlusspunkt auf der anderen Seite der Baustrassen-Überfahrt liegt. Also kommen wir da erst ran, wenn der Hinterlieger fertig mit dem Bauen ist. Bei dem steht bis jetzt das Erdgeschoß. Wir werden wohl erstmal ohne Telefon-Anschluss einziehen müssen! Bin gespannt, was 1&1 dazu sagt, mit denen ich noch weitere 12 Monate Vertragsbindung habe…

Firma Pulvermacher hat uns immerhin schon zugesagt, dass wir in der Warteliste für Dämmung und Außenputz schon ganz weit vorne liegen, so dass dies noch im Oktober erfolgen kann. Später geht dann auch nicht mehr.

Die größte Herausforderung im ganzen Hausbau haben wir nun auch hinter uns gebracht: die Qual der Fliesenwahl. (Fast) nichts war schwieriger während der gesamten Bauphase. Am Ende war es soweit, dass der Fliesenleger (Firma Dietz) am 17.9. ankündigte, sie würden am 25.9. beginnen. Dumm nur, dass wir noch gar keine Fliesen bestellt hatten! Immerhin hatten wir schon eine engere Auswahl, wobei unsere Favoriten viel zu teuer waren. Diese stammten vom Fliesen-Zentrum Berlin, mit denen ich unter Zeitdruck in die Verhandlung ging. Es gelang mir, den Verkäufer um gut 1000€ im Preis zu drücken. Ich schwärmte ihm von einer imaginären Baumarktfliese vor, die fast genauso schön sei, aber sooooo viel billiger… – Was da auf einmal möglich wurde, hat mich dann selbst erstaunt. Und das Beste war: Die Fliesen waren bis auf das Brick-Mosaik auf Lager und konnten innerhalb eines Tages geliefert werden!

Firma Dietz haben wir jetzt nur mit dem Minimalprogramm beauftragt. Eigentlich wollten wir Bad, Gäste-WC (Boden und Wand), Küche und Flur (jeweils nur Boden) von denen machen lassen. Aber 2560€ Arbeitskosten waren mir dann doch zu viel (also noch ohne Fliesen!). Für die Town&Country Standardleistung werden 690€ gegengerechnet (was den Fliesenpreis von 20€/qm wohl schon enthält!). Diese Woche kamen dann noch mal 300€ Aufpreis für Edelstahlleisten statt Plastik als Kantenschutz im Bad hinzu! Bei Selbstbesorgung der Leisten verlangen sie immer noch 133€ Aufpreis – wobei sich mir kein wirklich relevanter Mehraufwand erschließt. Für das Verlegen von “Fremdware” müssen wir eh schon 250€ Aufpreis zahlen. “Fremdware” heißt, dass wir die Fliesen nicht beim Kooperationspartner Raab-Karcher, sondern sonstwo gekauft haben. Ein Verkäufer in einem Fliesengeschäft sagte uns unter der Hand, dass die Fliesenleger üblicherweise eine saftige Provision von den Fliesengeschäften erhalten – klar, wer die mitbezahlen darf! Als Bauherr fühlt man sich wieder einmal wie ein wandelnder Geldsack für alle…

Nebenbei arbeiten wir an unserem 10qm-Geräte-Häuschen. Wer glaubt, mit einem Tausender Anschaffungskosten für das Häuschen sei es getan, irrt gewaltig: Für ein einfaches Plattenfundament (64 Betonplatten + 2t RCT-Schotter + Sand + Miete für “Robben & Wientjes”-Pritschenwagen), Holzschutz und Lasur, sowie zwei Rollen Dachpappe muss man locker nochmal 500€ zusätzlich berappen. Geld, Geld, Geld…
Fundament Gerätehaus (Bild)Der Verlegeboden (Sand) für das Plattenfundament. Sieht einfach aus, war aber schon eine Menge Arbeit!

Ein Treffen mit dem Bauleiter

Heute habe ich mich mit Bauleiter S. auf der Baustelle getroffen. Ich hatte ihn um einen Termin dort gebeten, was er auch prompt einrichten konnte. Das Treffen war gut und entspannt. Er nahm sich viel Zeit und wir konnten eine Menge Fragen miteinander klären.

Unter anderem ging es um die Gipskarton-Beplankung im Badezimmer. Mir war an einer Fehlbohrung des Elektrikers aufgefallen, dass an einer Stelle nicht doppelt grün beplankt wurde, sondern die darunter liegende Schicht weiß war:Gipskarton im Bad (Bild)Unser Baubetreuer war der Ansicht, dass im Bad standardmäßig doppellagig grün beplankt werden müsse. Bauleiter S. war sich nicht sicher, meinte aber, es gebe seiner Erinnerung nach eine Vereinbarung von HS-Solid mit dem Trockenbauer, dass doppelt grün beplankt werde. Er kümmere sich drum. [Edit 28.9.2013: Trockenbauer hat die Wand inzwischen neu aufgebaut]

Außerdem hatte ich beim Blick durch das Steckdosenloch in die Verkofferung eine ausgerissene Tacker-Stelle gefunden. In der Dampfsperre befand sich also ein Loch von ca. 2-3 x 5mm. Das bestärkte mich in meinem Misstrauen dem Trockenbauer gegenüber, dass dieser die von uns angezeigten Löcher in der Dampfsperre im Drempelbereich nicht ordnungsgemäß verklebt hatte, sondern einfach seine Gipskartonplatten überall drüber gehauen hatte. Bauleiter S. meinte dazu, wir sollten den Blower-Door-Test abwarten, bevor wir entscheiden, den ganzen Gipskarton am Drempel wieder rauszureißen. Wenn wir das jetzt veranlassen und nichts gefunden wird, müssen wir die Kosten dafür tragen. – Nun, ich finde ja, es wäre Sache des Bauleiters gewesen, bei einer Mangelanzeige dem Gewerk das Weiterarbeiten zu untersagen, bis er die Mängelbehebung gesichtet und abgenommen hat. Aber da heute ein Tag der Versöhnung sein sollte, bin ich da nicht drauf rumgeritten. Außerdem fiel mir dann beim Ausleuchten der Verkofferung auf, dass an anderer Stelle ein Stück Klebeband pappte. Es wurden also scheinbar doch Löcher überklebt.

Ansonsten waren ja die Dachdecker auf Veranlassung durch den Bauleiter am Montag da und haben die Unterspannbahn mit Klebeband fixiert. Wir haben uns das heute auch noch einmal gemeinsam angesehen. Ich denke, es ist in Ordnung, zumal die USB auch unterhalb der Dachziegel nachgebessert wurde.Unterspannbahn geklebt (Bild)

Und habe ich eigentlich schon geschrieben, dass wir seit 1,5 Wochen einen Estrich-Boden haben?Estrich EG (Bild)Estrich OG (Bild)
Bei unserem Hinterlieger, der mit einer anderen Baufirma baut, wurde übrigens heute die Bodenplatte wieder komplett rausgerissen. Sie war gerade eine Woche alt. Doch leider war sie 16cm zu hoch angelegt und auch die Leerrohre lagen schief und krumm. Und eine Trennung von Mutterboden und Sand, wie bei uns geschehen, habe ich dort auch nicht erkennen können. So ein Chaos haben wir mit HS-Solid glücklicherweise nicht erlebt. Woran HS-Solid vor allem arbeiten müsste ist das Thema Kommunikation. Heute war ein Tag mit viel Kommunikation – und schon bin ich wieder viel versöhnlicher gestimmt.

PS: Wir begrüßen heute den 4000. Besucher (seit Einrichtung des Besucherzählers)!

“Keine Zeit für Kompromisse” – wie HS-Solid “kostenlos” 500€ einbehält.

Ich hatte mich im vorletzten Beitrag schon über dieses Thema aufgeregt. Da es noch ein Nachspiel hatte, möchte ich detaillierter diese Begebenheit schildern.

Am Sonntag, 25.8., schrieb ich HS-Solid, ob es möglich ist, unsere Türbestellung Standard-Buche auf Standard-Weiß zu ändern. Wir haben noch ca. 8 Wochen bis zur Fertigstellung. HS-Solid muss ab 6.10. Vertragsstrafe wegen Nicht-Einhaltung der Bauzeit zahlen (50€/Werktag). Gestern, 28.8., wurde der Estrich gegossen.

Am Montag rief eine Frau B., “Projektplanerin” von HS-Solid, an. Sie habe mit dem Hersteller telefoniert und die “gute Nachricht” sei, dass eine Umbestellung möglich ist und “sogar kostenlos”! Allerdings würde sich dadurch eine Bauzeitverlängerung von zwei Wochen ergeben (also 500€ Vertragsstrafe, die wir verlieren würden).

Am Dienstag rief ich beim Türenhersteller UDIPAN an und fragte, wie lange es dauert, bis diese Türen lieferbar sind. Mir wurde gesagt, wenn sie diese Woche bestellt werden, seien sie im Laufe der nächsten Woche lieferbar!

Ich schrieb Frau B. eine Email, dass ich die Bauzeitverzögerung aufgrund dieser Aussage nicht nachvollziehen kann und daher nicht mit der Bauzeitverlängerung einverstanden bin.

In ihrer Antwort-Mail schrieb sie, die Verlängerung sei für die “Koordinierung interner Bauabläufe” notwendig. Außerdem sei UDIPAN nicht MEIN Vertragspartner. (Sie war wohl sauer, dass ich dort angerufen habe?)

Da mir nicht klar war, wieso eine andere Türfarbe zwei Wochen Bauablauf-Koordinierung nach sich zieht, rief ich Mittwoch vormittag Frau B. an, die jedoch “im Gespräch” war. Am Nachmittag erfolgte der Rückruf.

Ich wollte natürlich wissen, wie sich zwei Wochen Mehrarbeit ergeben. Woraufhin sie mir sagte, dass sie mir gegenüber nicht über die internen Abläufe Rechenschaft schuldig sei. Nun, ich fand, bei 500€ könnte man sich ja vielleicht doch die Mühe machen, mich ein bisschen aufzuklären.

Frau B. erklärte dann, wie umfangreich die Umbestellung sei. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss sie die Bestellung erneut aufgeben, dann kommt sie zurück und sie muss sie gegenzeichnen und wieder hinschicken. Ob sie damit zwei Wochen beschäftigt sei? Darauf bekam ich zu hören, dass ich bei der Bemusterung alles unterschrieben habe und HS-Solid deshalb sowieso zu nichts verpflichtet sei.

Ich hatte trotzdem noch nicht verstanden, wieso die Farbe Weiß zwei Wochen Bauzeitverzögerung verursacht. Frau B. erklärte mir dann den Unterschied zwischen “lieferbar” und “Lieferung”. – Häh? Ich denke, die Firma UDIPAN baut die Türen selbst ein? Da wären die doch doof, wenn sie die Türen nicht gleich mitnehmen? Frau B. erklärte mir, dass UDIPAN Fremdunternehmen für die Lieferung einbinde und diese gewisse Vorlaufzeiten hätten. – Ja, aber…Moment mal! Die Buchentüren hätten doch auch geliefert werden müssen? Und hatten Sie mir nicht noch mitgeteilt, es läge an der internen Bauablauf-Koordinierung? Also liegt es jetzt doch an der Lieferbarkeit… äh… Lieferung? [Edit 3.10.2013: Der Monteur von UDIPAN kam mit dem firmeneigenen Kleinlaster und brachte die Türen selbst mit.]

Außerdem konfrontierte ich sie damit, dass Bauleiter S. letzte Woche schon von 8 Wochen bis zur Übergabe sprach, die Bauzeitverlängerung also schon längst auf HS-Solid zurückgeht und nicht auf meinen Türenwunsch. Frau B. sagte, das sei etwas ganz anderes und es seien schon wir, die mit unseren Türen eine Verzögerung auslösen. – Achso… wie ist eigentlich egal, aber in jedem Fall: wir sind schuld! Verstanden.

Am Ende sagte Frau B. noch, das sei intern so abgesprochen und entweder ich nehme die Bauzeitverlängerung in Kauf oder ich kriege Buchentüren. Nun, damit hatte sie wohl gesagt, worum es wirklich geht: es ist intern so abgesprochen. Danke, HS-Solid, danke!

Trotzdem schrieb ich am nächsten Tag noch einmal eine Email, dass ich mit einer Woche Bauzeitverlängerung einverstanden bin (obwohl ich mich schon wie der Affe vom Dienst fühlte).

Daraufhin kam eine Mail von Bauleiter Herrn S.: Ich solle mich für oder gegen Umbestellung und Bauzeitverlängerung entscheiden und es gebe keine Verhandlungsbasis. HS-Solid habe “keine Zeit für Kompromisse”. Sie seien “kein karitatives Unternehmen”. – Wow! Was für eine Aussage!

Ich habe zähneknirschend diesem freundlichen Angebot zugestimmt. Aber ich fühle mich erpresst und verarscht. Mir eine Bauzeitverlängerung noch als “kostenlos” und “gute Nachricht” zu verkaufen, keine Verhandlungsbereitschaft zeigen und es noch nicht mal plausibel argumentieren können!

Hinzu kommt, dass ich gestern abend und heute morgen Bauleiter S. eine Mail geschickt habe mit Fotos von der Unterspannbahn im Giebel-Bereich, die aus meiner Sicht nicht ordentlich verlegt wurde. Darauf hat er noch nicht reagiert (Bauzeitverlängerung war wohl wichtiger). Ich bin gespannt, ob und wie er antwortet. Da auf bisherige Mängelanzeigen nicht bzw. nicht adäquat geantwortet wurde (eine Dokumentation der Mangelbehebung sei nicht Vertragsgegenstand), rechne ich mit nichts Gutem. [Edit 6.9.2013: Ich muss das richtigstellen: Bauleiter S. hat sofort den Dachdecker informiert, was ich jedoch erst durch den Anruf des Dachdeckers mitbekam, der versprach, am Montag vorbei zu gucken.]

Heute mittag kam erneut eine Rechnung von HS-Solid über 30.000€. Damit sind sie immer schnell.Unterspannbahn 1 (Bild)Die USB wurde nicht an der obersten Lattung befestigt:Unterspannbahn 2 (Bild)Unterspannbahn 3 (Bild)

“Finanzierung, Qualität und Service sind bei uns garantiert!”

So heißt es auf der Homepage von Town & Country / HS-Solid. Unter dem Stichwort Qualität ist da weiterhin zu lesen: ” Unsere Häuser werden während der verschiedenen Bauphasen stichprobenartig durch die Sachverständigen des TÜV oder eines unabhängigen Baugutachters, zusätzlich zu der selbstverständlichen Bauleitung, überprüft.” (Letzte Sichtung der Homepage am 29.8.2013)

Was die Herren Sachverständigen betrifft, so habe ich bis heute außer einem Aufkleber auf dem Fenster nichts von der Begehung gesehen. Kann ja sein, dass die gesagt haben alles Mist hier. Als Bauherr kriege ich davon nichts mit. Ich hätte mir wenigstens ein Prüfprotokoll erwartet. Im Übrigen war auch nicht der TÜV da, sondern der ‘Verein für Qualitäts-Controlle’ VQC. Was auch immer das ist. Mich irritierte ein wenig, dass auf deren Homepage nirgends ein Hinweis zu finden war, dass diese ihrerseits zertifiziert werden. Wie also ist die Qualität des VQC gesichert??? (Letzte Sichtung der Homepage am 02.09.2013)

Tja, und dann ist da ja noch die “selbstverständliche Bauleitung”, die ja immerhin unter dem Schlagwort Qualität hier aufgeführt wird. Unserem Baubetreuer erzählten die beiden Mitarbeiter der Sanitär- und Heizungsfirma gestern, dass sie in all der langen Zeit, die sie nun an unserem Haus zugange sind, nicht einmal unseren Bauleiter zu Gesicht bekommen hätten! Das sei doch sehr ungewöhnlich und auf anderen Baustellen so nicht üblich. Ich finde das nicht ungewöhnlich, ich finde das… Aargh! Wo ist mein Boxsack?

Habe ich schon gesagt, dass der Estrich heute entgegen der Ankündigung nicht gegossen wurde? Dass ich also nach Feierabend erneut 60km kreuz und quer durch Berlin gefahren bin – nur um zu sehen, dass mal wieder ein Termin nicht eingehalten wurde? Bescheid sagt einem sowieso niemand! (So viel zum “Service”!)

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Viele “gute” Nachrichten… (Heizung verlegt und anderes)

Man soll ja Baublog nicht schreiben, wenn die Emotionen noch in Wallung sind. Das ist zumindest meine Erfahrung. Heute halte ich mich nicht daran, versuche aber bei den Fakten zu bleiben.

Letzte Woche ist wieder viel passiert. Der Fussbodenaufbau hat begonnen. Leider keine mineralische Dämmung, sondern so ein Styroporzeugs [Edit 03.09.13: Schaumpolystyrol]. Ist wahrscheinlich billig. Heute wurde dann die Fussbodenheizung verlegt:
Fussbodenheizung (Bild)So weit erstmal gut. Nur leider wurde die Fussbodenheizung auch unter der Dusche, unter der Badewanne und unter der Küchenzeile verlegt. Völliger Blödsinn und Energieverschwendung obendrein! Der Mitarbeiter der Fa. Tauchert hatte mir letzte Woche erklärt, dass der Chef sie angewiesen habe überall Fussbodenheizung zu verlegen – egal was der Bauherr sagt! Es habe zuviel Beanstandungen von Bauherrn gegeben, so dass sie jetzt auf keine Wünsche mehr eingingen. Einzig im HWR sei es mir freigestellt, auf die Fussbodenheizung zu verzichten. Das war dann auch mein Wunsch! Wozu auch eine Heizung im HWR? Leider stellte ich heute abend bei der Besichtigung fest, dass die Mitarbeiter der Fa. Tauchert sich nicht an die Absprachen gehalten haben. Nun werden zukünftig auch die Getränkekisten im HWR von unten beheizt. Super! Da morgen der Estrich gegossen wird, ist keine Zeit mehr für Änderungen.

Dann gab es noch eine weitere “gute” Nachricht, diesmal aus der Zentrale von HS-Solid: Bei der Bemusterung hatten wir in einem kurzem Blackout Buchentüren ausgewählt. Die passen nun weder zu unserer Küche noch zum geplanten Fussbodenbelag. Also fragte ich bei HS-Solid an, ob wir die Türen noch in weiß ändern können. Die zuständige Dame Frau B. (kannte ich noch nicht) rief mich darauf zurück. Es gebe eine gute Nachricht. Der Tür-Hersteller sei bereit, die Bestellung zu ändern. Für uns würden dadurch keine (!) Mehrkosten entstehen. Nur leider würde sich dadurch die Bauzeit um zwei Wochen verlängern. Moment mal! Man erinnere sich: Nach Ende der vertraglichen Bauzeit muss HS-Solid eine Vertragsstrafe von 50€ pro Werktag zahlen. Heute sind es noch 1 Monat und 9 Tage Bauzeit. Morgen wird der Estrich gegossen. Der Bauleiter schätzte Ende letzter Woche noch 8 Wochen bis zur Übergabe. Was für ein Glück und welch unverhoffter Zufall für HS-Solid, dass die Bauzeitverlängerung ausgerechnet diesen Zeitraum abdeckt.

Ach und dann hat der Bauleiter uns noch mitgeteilt, dass Außenputz und Dämmung leider erst nach der Übergabe gemacht werden, da es in diesem Bereich erneut zu erheblichen Verzögerungen kommt. Macht ja auch Fa. Pulvermacher, die den Rohbau schon um Wochen verzögert haben aufgrund des hohen Auftragsvolumens. Soviel ich weiß darf der Außenputz nur bei Temperaturen dauerhaft oberhalb 5°C aufgetragen werden. In 8 Wochen ist es Ende Oktober. Die Klimadaten von Wetteronline lassen nichts Gutes hoffen

So, war mein Bericht nun angemessen und nüchtern genug? Ich habe mir wirklich Mühe gegeben! Jetzt suche ich mir erstmal einen Box-Sack und dann gehe ich Schreien in den Wald und dann noch ein Stück hartes Leder zum drauf Rumkauen. Arghhh!

Nichts. Gar nichts.

Diese Woche ist nichts passiert. Wir warten noch immer auf die zum 9.8. angekündigte Heizungsinstallation, die nun schon wieder 10 Tage auf sich warten läßt.

Auch vom Bauleiter war nichts zu hören. Schließlich hatte ich ihn darauf aufmerksam gemacht, dass im OG zwischen Kamin und Wand 5cm Luft sind – die doch hoffentlich noch verschlossen werden? Er wollte sich das angucken. Seitdem: Keine Reaktion.

Immerhin ich war fleißig die Woche. Am Dienstag kommt die NBB für den Gasanschluss. Heute habe ich damit den letzten Graben für die Medien fertig gestellt. Leider hatte ich den Graben erst falsch gebuddelt. Er wäre genau da am Bürgersteig raus gekommen, wo das Fundament für das Gartentor später liegen muss. Darauf kam ich aber erst in einer kreativen Schaffenspause.  Jetzt verläuft der Gas-Anschluss-Graben etwas schräg zur Straße hin, aber wir können wenigstens den Zaun später mal halbwegs sinnvoll errichten.

Gute Nachrichten gab’s vom Katasteramt: Nach 5 1/2 Monaten hat man unseren Antrag auf Realteilung des Grundstücks bearbeitet. Nun müssen wir wieder zur Notarin und dann ist das Grundbuchamt beschäftigt – ich bin gespannt, wie lange! Am Ende haben wir hoffentlich unser eigenes Grundbuch und eine zufriedene ERGO-Versicherung. Die geben uns das versprochene Geld nämlich erst, wenn sie sich erstrangig ins Grundbuch eintragen dürfen. Doch da steht aktuell noch die Bank von unserem zukünftigen Hinterlieger. So lange läuft noch eine Zwischenfinanzierung über die DSL-Bank. Dass das alles so umständlich vor sich geht, liegt an einem Beratungsfehler der Interhyp. Fairerweise muss man sagen, dass diese sehr bemüht war, ihren Fehler grade zu bügeln.

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